Table of Contents
🌐 Netzwerk & DNS Konfiguration
Dieser Abschnitt beschreibt die Netzwerkarchitektur, die IP-Adressverwaltung und die Einrichtung des lokalen DNS-Dienstes.
1. IP-Adressverwaltung
Um eine dauerhafte Erreichbarkeit der Dienste zu garantieren, wurde eine statische IP-Zuweisung (DHCP-Reservierung) implementiert. Die IP-Adressen sind fest an die MAC-Adressen der virtuellen Maschinen gebunden.
- Methode: DHCP-Reservierung im lokalen Netzwerk.
- Vorteil: Stabile Namensauflösung und fehlerfreie SSL-Zertifikatsprüfung.
2. Netzwerk-Infrastruktur
Alle virtuellen Maschinen (VMs) befinden sich im Bridge-Modus, um direkt im lokalen Netzwerk kommunizieren zu können.
| Hostname | Betriebssystem | IP-Adresse | Funktion |
|---|---|---|---|
| ns1 | FreeBSD 14 | 192.168.1.xxx | Primärer DNS (BIND9) |
| debian-wiki | Debian 12 | 192.168.1.yyy | Webserver (DokuWiki) |
3. DNS-Konfiguration (BIND9 auf FreeBSD)
Die zentrale Namensauflösung erfolgt über den FreeBSD-Server mit dem Dienst BIND9. Die Domain wiki.local leitet Anfragen intern an den Debian-Server weiter.
Wichtige Pfade:
- /usr/local/etc/namedb/named.conf
- /usr/local/etc/namedb/master/wiki.local.zone
Zone-Eintrag (A-Record):
; Hostname Type IP-Adresse wiki IN A 192.168.1.yyy ns1 IN A 192.168.1.xxx
4. Funktionstest
Nach der Konfiguration wurde der DNS-Server neu gestartet und die Namensauflösung erfolgreich von einem Client-PC getestet.
Befehle:
# Dienst neu starten service named restart # DNS-Auflösung testen (vom Client) ping wiki.local
