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project:local:zammad

🎫 Ticket-System (Zammad) & Reverse Proxy

In diesem Kapitel wird die Einrichtung des Ticket-Systems Zammad und die Weiterleitung über den Nginx Proxy Manager (NPM) dokumentiert.

1. Technische Infrastruktur

Das Ticket-System läuft auf einer eigenen virtuellen Maschine (VM) und ist über einen Reverse Proxy im Netzwerk erreichbar.

Server / Rolle Betriebssystem Dienst
Ticket System Ubuntu Zammad
Reverse Proxy Debian 13 Nginx Proxy Manager
DNS Server FreeBSD BIND9

2. DNS-Konfiguration (BIND9)

Damit das System über einen Domain-Namen (und nicht nur über die IP-Adresse) erreichbar ist, wurden neue DNS-Einträge erstellt.

# Einträge in der Zone "berkay.local"
ticket  IN  A  [Proxy-Server-IP]
npm     IN  A  [Proxy-Server-IP]

Wichtiger Schritt: Nach der Änderung wurde die Serial-Nummer im Zone-File erhöht und der DNS-Dienst mit

service named restart

neu gestartet, damit die Änderungen aktiv werden.

3. Nginx Proxy Manager (NPM)

Der Datenverkehr für ticket.berkay.local wird über den Proxy an die Zammad-VM weitergeleitet.

Konfiguration im NPM-Panel:

  • Domain: ticket.berkay.local
  • Forward Host: [Zammad-Server-IP]
  • Forward Port: 80
  • Websockets Support: Aktiviert (Sehr wichtig für die Echtzeit-Synchronisation in Zammad)

4. Zammad System-Einstellungen

Im Zammad-Webinterface wurden folgende Grundeinstellungen vorgenommen:

  • FQDN (Systemadresse): Wurde auf ticket.berkay.local geändert.
  • Sprache (Locale): Deutsch.
  • Branding: Der Name der Organisation wurde auf “Berkay IT Support” gesetzt.

5. Fehlerbehebung (Troubleshooting)

Während der Installation traten einige Probleme auf, die erfolgreich gelöst wurden:

  • Fehler 1: “Domain Not Found” (nslookup)
    • Ursache: Der Windows-Client benutzte den falschen DNS-Server.
    • Lösung: Die DNS-Adresse am Windows-Client und in Linux wurde manuell auf den eigenen DNS-Server geändert.
  • Fehler 2: “Nicht Erreichbar” (Verbindung abgelehnt)
    • Ursache: Die UFW-Firewall auf dem Debian-Host blockierte den Verkehr.
    • Lösung: Die benötigten Ports (80, 443 und 81) wurden in der Firewall freigegeben.

6. System-Sicherung (Snapshot)

Nach der erfolgreichen Einrichtung und Prüfung wurde ein Backup-Snapshot in Proxmox erstellt, um den aktuellen Funktionsstand zu sichern.

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